Radfahren: Der Norden hat das Geld und die Macht

(AvH) Eine kleine Bürgerinitiative aus dem Norden Düsseldorfs hat geschafft, wofür andere Jahre oder Jahrzehnte benötigen:  Ihr Anliegen öffentlich zu machen und ihre Vorstellungen zu 100 Prozent durchzusetzten, in diesem Fall: Radfahrer  an den Wegen entlang es Rheins dauerhaft auszubremsen, um einigen betagten Fußgängern, die sich in geschlossener Formation auf dem rund drei Meter breiten Weg im Schneckentempo vorwärtsbewegen, die Vorfahrt bei der Nutzung des Weges zu geben.  Als langjähriger Bürger der Stadt wundert man sich über die Schnelligkeit der Stadt, im speziellen des Amtes für Verkehrsmanagement, das sich bei Anfragen über defekte Ampeln, versperrte Radwege im Süden Düsseldorfs durchaus auch mal zwei, bis drei Wochen  Zeit für eine knappe Antwort nimmt.  Anders in Wittlear und Kaiserswerth.  Hier wohnen die Reichen, die Einflußreichen, die es geschickt verstehen, die Düsseldorfer Provinzmedien für ihr Anliegen zu instrumentalisieren und ihre Ziele durchzusetzen verstehen. Schade, denn das Signal: “Vorfahrt für Rentner und Menschen mit Rollator an den Rheinwegen”  ist falsch für eine Stadt, die sich gern als weltoffen, Familien- und Fahrradfreundlich beschreibt.

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